10 Dinge
 

10 Schritte zu einer ausgefüllten Abendgestaltung

Datum: 5.8.2009
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  1. Stelle fest, dass deine Mutter zwei Wochen früher als erwartet vom Urlaub zurückkommt und entsinne dich ihres Autos, das du illegalerweise vor grob geschätzten 5 Wochen am Bahnhof abgestellt und seither nicht mehr beachtet hast.
  2. Verpass die Straßenbahn und lege 15 Minuten Fußweg zum Parkplatz zurück, während denen du dir diverse Horrorszenarien ausmalen kannst. Das fängt an bei Hagelschaden, geht über den 100-Euro-Strafzettel, bishin zur drastischsten Variante des verschwundenen Autos. Wobei es auch hier wiederum zwei Möglichkeiten gibt, nämlich a) es wurde gestohlen, oder b) es wurde abgeschleppt, deine Mutter weiß das längst und will dich testen. Du bist dir nicht sicher, welches die unangenehmere Variante wäre.
  3. Stelle mit immenser Erleichterung fest, dass das Auto noch da ist. Sogar das Radio. Und der alte Parkschein unter dem Beifahrersitz. Alles ist in Ordnung, das Leben ist schön.
  4. Geh nachhause und trink ein Bier.
  5. Entwickle eine langsam wachsende Paranoia, das Auto beim Weggehen nicht wieder abgesperrt zu haben.
  6. Gib ihr schließlich nach und jogge zurück zum Parkplatz, weil du schon wieder die Straßenbahn verpasst hast.
  7. Stelle fest, dass das Auto in den vergangenen 45 Minuten verschwunden ist.
  8. Ruf hysterisch die einzige halbwegs vernunftbegabte Person an, die dein Leben zumindest periphär tangiert – und das, obwohl du den klugscheißerischen Spinner nicht leiden kannst, verdammt noch mal!
  9. Ignorier seine Worte des klaren Verstandes, geh nachhause und trink ein Bier.
  10. Wiederhole den letzten Schritt so lange, bis du alles für ein Werk deiner überbordenden Phantasie hältst.

Jemand sollte die “10 Schritte, den Morgen danach zu überstehen” schreiben. Ich fürchte nur, ich werde es nicht sein.

10 Dinge
 

100 Ideen auf 10 reduziert.

Datum: 28.7.2009
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Nebenbei hat mir heute ein Productivity-Blog mitgeteilt, wie ich auf 100 verschiedene Weisen mein Leben genießen könnte. Viele Vorschläge waren unspektakulär (“Geh mit deinem Hund spazieren.”), andere gerade zu irrsinnig (“Sing ein Lied und schenk deinen Freunden eine Aufnahme davon.” Bei mir würde das wohl eher zu einer drastischen Reduktion meines Freundeskreises führen). Einige dafür durchaus bemerkenswert, oder einfach nur nett.

Meine 10 Favoriten:

  1. Füttere die Enten im Park. (Was dafür spricht: zur Zeit wimmelt es nur so vor putzigen Entenküken und halbstarken Rowdies, die Gang-Lederjacken tragen und sich “The Ducklings” nennen.)
  2. Finde einen ruhigen Platz in schöner Umgebung und lies eines deiner Lieblingsbücher. (Lässt sich auch wunderbar mit Punkt 1 verbinden!)
  3. Lauf durch eine Sprinkleranlage (oder einen öffentlichen Brunnen)!
  4. Verbringe Zeit in einem Kaffeehaus und belausche intellektuelle Diskussionen fremder Menschen.
  5. Hör Musik aus einem neuen Genre.
  6. Schicke jemandem zum Spaß eine Postkarte.
  7. Probier ein neues Keks- oder Muffinrezept aus und verteile sie an Mitbewohner, Freunde, Kollegen. (Natürlich nur die gelungenen. Sonst ähnliches Risiko wie bei Aufnahme selbst verbrochenen Songs…)
  8. Druck ein paar digitale Fotos aus und häng sie auf. (Wer sagt, dass sie ein einsames Dasein in irgendeinem Ordner fristen müssen?)
  9. Schließ den Fernseher für einen Monat weg.
  10. Verbreite Chaos und Verwüstung, indem du eine Dose Coke Light mit einem Mentos hochgehen lässt.

Die komplette 100-Punk-Liste ist hier zu finden. Viel Spaß mit den Enten!

10 Dinge
 

10 Abstrusitäten

Datum: 14.6.2009
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Ich wusste, dass der 13. Juni ein besonderer Tag sein würde. Ich wusste bloß nicht weshalb. Um genau zu sein ist es mir immer noch nicht ganz klar. Daher…

10 Dinge, die gestern nicht passiert sind:

  1. Mir ist ein dritter Arm gewachsen.
  2. Die Katze hat ihre erste Maus gefangen.
  3. Ich hatte den besten Sex meines Lebens.
  4. Ich hatte Sex. (Ha.)
  5. Schafe stürmten die Straßen von Graz und trabten laut blökend durch die Herrengasse. Einige fielen in Baugruben.
  6. Ich habe eine gesunde, nahrhafte Mahlzeit aus Bioprodukten zu mir genommen, die ich natürlich selbst zubereitet habe.
  7. Eine Menge sinnvoller Ideen, von denen ich überzeugt bin sie in die Tat umsetzen zu können, kreuzten meine Gedanken.
  8. Die Murinsel löste sich aus ihrer Verankerung und trieb mitsamt Gästen und Personal die Mur hinab, und zwar bis zu deren Mündung in die Drau, dann weiter in die Donau und zu guter Letzt ins Schwarze Meer. (Das ist subtiler Bildungsbloggismus.)
  9. Im Schwarzen Meer hat sie sich festgesetzt. Während sie von unten vom Salz zerfressen wird, bangen die darauf gefangenen Menschen um den zur Neige gehenden Kaffeevorrat, der vom Salz augenblicklich verdorben würde.
  10. Mein Zigaretten- und Alkoholkonsum blieb in einem annehmbar überschaubaren Maß.

Dafür für den heutigen Tag zu verbuchen: erster Sonnenbrand der Saison! Yay, Hautkrebs!

10 Dinge
 

10 Dinge, die man über Katzen wissen sollte

Datum: 25.4.2009
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Wir widmen uns heute der Bildung:

  1. Die Katze wird als scheinbar einziges domestiziertes Tier nicht in der Bibel erwähnt.
  2. Die Katzenklappe wurde von Isaac Newton erfunden.
  3. Katzenurin leuchtet im Schwarzlicht.
  4. Für Katzen ist Schnarchen der ultimative Vertrauensbeweis.
  5. Füttert man eine Katze ausschließlich mit Thunfisch, erblindet sie.
  6. Katzen verbringen 30% ihres Lebens damit, sich zu putzen, 50% im leichten, 15% im tiefen Schlaf. Bleiben 5% für den Rest. (Yay, Mathe!)
  7. Katzenminze macht nicht süchtig.
  8. Wenn man schräge Augen auf eine Kartoffel malt, macht sie das zu einer Katze.
  9. In der Umgebung von Boston gibt es so viele 6-zehige Katzen, dass diese dort als anerkannte Mutation gelten.
  10. Katzen schnurren in der selben Frequenz wie ein Dieselmotor im Leerlauf.
10 Dinge
 

10 Dinge, die ich nicht verstehe

Datum: 15.4.2009
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  1. Warum ist dieses Foto berühmt?
  2. Und warum kannte ich es dann nicht?
  3. Warum passt das Reh durch die Katzenklappe? Obwohl ich es sehe, kann ich es nicht logisch erfassen.
  4. Warum nennt jeder zweite im StudiVZ “Das Parfum” als sein Lieblingsbuch?
  5. Warum singt der mutmaßlich 8-jährige Junge auf der Straße: “Wenn er blutet, dann bist du ein echter Mann”? (…und das auch noch äußerst krumm gereimt!)
  6. Wer blutet?
  7. Warum will mir Google eine neue Nase verkaufen?
  8. Warum gibt es Leute, die mir auf Twitter folgen, obwohl ich von meinem Account noch nie Gebrauch gemacht habe?
  9. Warum verkauft Ikea seine Pflanzen immer mit Spinnenüberraschung?
  10. e=m*c²?
10 Dinge
 

10 Dinge, die ich nicht leiden kann

Datum: 18.3.2009
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…und trotzdem aus dem einen oder anderen Grund mein Eigen nenne.

  1. Hang zum Nägel kauen (Orale Fixierung ist etwas, wovon Ex-Raucher ein Lied singen können.)
  2. Bettwäsche mit chinesischen Schriftzeichen (Da könnte “Schweineschmalz” draufstehen und keiner würde es wissen!)
  3. StudiVZ-Account (Der Drang zu stalken ist stärker als ich…)
  4. Einen Magen (Hätte man keinen, könnte er sich auch nicht umdrehen.)
  5. Headset (Berufskrankheit?)
  6. Melodrama (Der Hang, auf höchstem Niveau zu leiden ist unabstreitbar. Und schmerzhaft.)
  7. Die neueste Staffel von Grey’s Anatomy (Well, duh. Wer sie gesehen hat, wird wissen, was ich meine.)
  8. Haus- und Hof-Psychopath (Ziehen sie mich an, oder ich sie?)
  9. Silberfischchen (Damn it!)
  10. Blog (Eine Zivilisationskrankheit. Bomb the Blogosphere!)
10 Dinge
 

10 Dinge, die SIE uns nicht wissen lassen wollen

Datum: 30.10.2008
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  1. Hinter den Spiegeln im Lift sind Kameras versteckt. Sie beobachten uns.
  2. Die globale Erwärmung gibt es gar nicht. Die Idee wurde uns von der Tourismusbranche eingepflanzt, damit wir glauben, es wäre hier so heiß, dass wir im Sommer nicht mehr auf Urlaub in südlichere Länder fahren müssen. Diese sogenannte Klimakatastrophe ist nichts weiter als eine Propagandamaßnahme für den Heimattourismus.
  3. Sie töteten Douglas Adams, weil er zu viel wusste.
  4. Ödön von Horvath auch.
  5. Kläranlagen existieren nicht. Abwasser wird nur mit Chlor und einem leichten Mittel zur Betäubung unseres Geruchssinns versetzt und wird ungefiltert wieder unters Trinkwasser gemischt.
  6. Das, was wir im Supermarkt als Kuhmilch kaufen ist in Wirklichkeit ein Abfallprodukt, das von der Milch genmanipulierter Ratten übrig bleibt, deren ursprünglicher Zweck die Erzeugung eines Enzyms war, das als Bestandteil biologischer Massenvernichtungswaffen zum Einsatz kommen sollte.
  7. McDonalds und die US Army sind ein und die selbe Organisation.
  8. Jörg Haider ist nicht tot und sitzt in diesem Moment zusammen mit Elvis in Fidel Castros Pokerzimmer, trinkt Rum, raucht Zigarren und… und die Bemerkung über die kubanischen Lustknaben spare ich mir jetzt besser.
  9. Wenn man eine Seite der K.-Zeitung isst, wird man high. Isst man eine ganze Zeitung, stirbt man. Das ist deshalb so, weil das Papier mit einer halluzinogenen Substanz versetzt ist, die über die Haut aufgenommen wird und leichte Wahnvostellungen hervorruft, die üblicherweise dazu führen, Dinge als plausibel eizustufen, deren Abstrusität bei klarem Verstand völlig offensichtlich wäre. Bei oraler Einnahme wirkt die Droge entsprechend stärker, bei mehr als zehn Seiten ist die Dosis tödlich. Die Auswirkungen durch Konsumierung einer ganzen Sonntagsausgabe wäre für die Umwelt noch über Jahre hinweg schädlich, weswegen eine K.-Leiche als Sondermüll behandelt werden muss.
  10. Sie sind Eichhörnchen.
10 Dinge
 

10 Dinge, die man einmal getan oder erlebt haben sollte*

Datum: 17.8.2008

* Inspired by Frequency Festival 2008. Danke! ;)

  1. Knöcheltief im Schlamm stecken bleiben und einen Schuh verlieren
  2. Einem schönen Mann (oder einer Frau, meinetwegen) eine Abfuhr erteilen, weil man lieber der Band zuhört, anstatt sich zu unterhalten
  3. Von einem durchgeknallten Pogo-Tänzer eins draufbekommen und sich plötzlich in den Armen eines Unbekannten wiederzufinden, der den Fall gebremst hat
  4. Im Regen mit wildfremden Menschen Bier trinken, als kenne man sich schon sein halbes Leben
  5. So lange hüpfen, bis man nicht mehr kann, und dann trotzdem noch weitermachen
  6. Im Rockstar-Style einen Fernseher aus dem Fenster werfen (Okay, ich geb zu, der ist nicht von mir… Außerdem haben Zelte keine Fenster. Meistens.)
  7. Die “Muss man gesehen haben!”-Stimmen ignorieren und sich statt der berühmten Band dem puren Vergnügen hingeben
  8. Sich drei Tage lang ohne Gewissensbisse unglaublich schlecht ernähren
  9. Längst Vergessenes neu entdecken und sich an bessere Zeiten erinnern
  10. Von Pete Doherty versetzt werden

Hach ja. War das schön…

10 Dinge
 

10 Begegnungen

Datum: 9.6.2008
  1. Ein schwangeres Mädchen, zusammen mit ihrer Freundin. Die Schwangere hat einen unbeschwerteren Gang als die andere.
  2. Eine alte Frau im Rollstuhl, der geschoben wird von einem, der ihr Sohn sein, aber auch das Zimmer neben ihr im nahe gelegenen Seniorenwohnheim inne haben könnte. Vielleicht trifft auch beides zu.
  3. Ein Kaugummi kauender Parksheriff, der mich so misstrauisch ansieht, als hätte er einen Röntgenblick für verjährte Parksünden.
  4. Ein Kind mit Hamburger in der Hand unterhält sich in einer fremden Sprache, unverständlich, jedoch sehr enthusiastisch, mit einer Gegensprechanlage.
  5. Auf ein fremdes Fensterbrett gestützt mache ich Notizen, als ein älteres Paar vorbeigeht, jäh verstummt und mich unverhohlen und abschätzend mustert. man hat nicht in der Öffentlichkeit zu schreiben, sondern sich unauffällig zu verhalten.
  6. An der Ampel: eine Frau mit einem kleinen Kind an der Hand, das allem Anschein nach ihr Enkel ist. Sie haben beide die gleiche Frisur.
  7. “Hallo, hast du zwei Minuten Zeit? Es geht um etwas wirklich Wichtiges!” – “Es geht immer um etwas wirklich Wichtiges…” Ich habe keine Lust, für den WWF zu spenden.
  8. Vor einem Haus, von dessen Dach Fahrräder hängen, sitzen Menschen auf einer Bank unter dem einzigen Baum in der langen, grauen, schmutzigen Straße, und wirken dabei so entspannt und heiter, als säßen sie in karibischer Idylle unter Palmen.
  9. In der Fußgängerzone spielt ein Bettler Geige. Ein anderer kommt vorbei, Zigarette im Mundwinkel, Kleidung ungepflegt, Laune aber offensichtlich blendend, beginnt spontan zur Geigenmusik zu tanzen. Der Alte lacht.
  10. Eine Frau versucht vergebens eine Schiebetür zu putzen. Immer, wenn sie über die verschmierte Scheibe wischt, gleitet diese zur Seite, und sie muss warten, bis sich die Tür wieder schließt, und das Spiel von neuem beginnt.
10 Dinge
 

10 Dinge, die am Gehsteig lagen

Datum: 29.5.2008

Beim ziellosen Wandern durch die Straßen…

  1. Plastiklöffel vom Eis essen (2x – jahreszeitbedingt)
  2. Einkaufszettel (jemand hat Semmeln gekauft)
  3. Einladung einer ominösen Firma nebenbei 200 € pro Woche zu verdienen
  4. Bratwurst (nein, das versinnbildlicht nichts! Da lag tatsächlich eine Wurst. Nicht mehr, nicht weniger…)
  5. Zertretene Blume (metaphorisch anfällig)
  6. Coffee-to-go Pappbecher (von Eduscho. Interessant, weil der nächste, grob gesprochen, am anderen Ende der Stadt liegt)
  7. Feder (2x – mutmaßlich Taube)
  8. Hund (lag tatsächlich am Gehsteig herum. Als hätte man ihn da vergessen… [Beweis])
  9. Tennisball (womöglich gehörte er dem Hund…)
  10. Fahrrad ohne Sitz

PS: War besessen von der Idee, eine Münze zu finden. Blieb unbefriedigt, leider.

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