Everyday Blog
(Kurzbeitrag siehe hier)
Es ist jedes Mal wieder ein Untergang. Und jetzt bitte keine voreiligen Schlüsse, denn Untergang allein sagt eigentlich noch nichts aus. Andererseits könnte man natürlich auch behaupten, dass kein Wort dem gerecht wird, was ich auszudrücken versuche, dass nichts etwas aussagt.
Selbst wenn man am Anfang mitfiebert, Angst hat, auch nur einen Augenblick zu verpassen – zu blinzeln! – irgendwann gelangt man an den Punkt, an dem man untergeht. Mitgerissen von der Musik, fortgetragen und schließlich an einem fernen Ufer wieder angespült, ohne je zu wissen, wo man ankommt.
Das ist es, was Musik ausmacht, der Moment, in dem man alles vergisst, in dem nur noch die Musik existiert, in dem man – um es in fremden Worten zu formulieren – zum warmen, pulsierenden Zentrum der Welt wird.
Alle sprechen immer davon zu fliegen, abzuheben, geflügelte Worte, über den Wolken schweben – ich versinke. Und ich versinke aus Leidenschaft.
Moppelmerksätze
Merke:
Nur weil kalter Kaffee schön macht, heißt das nicht, dass alter Kaffee auch ön macht.
(Die Katze hat’s probiert und empfiehlt es nicht weiter. Kein schönes Erlebnis. Auch kein önes.)
Moppelmerksätze
Merke:
Musik ist nur schmutzig, wenn sie richtig gemacht wird.
(Link)
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Meister Senf: Hey, ich hab bitte jedes Recht, hetero zu sein!
Moppelkatze: Aber bei Chris Corner könntest du doch eine Ausnahme machen?
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Aber diese Augen! Diese AUUUUGEN!

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Manchmal ist es beängstigend, wenn man bedenkt, was man in seinem Kopf erschaffen und ohne weiteres niederreißen kann. Und hat man dazu eine gewisse erzählerische Begabung, dann kann man diese frisch ins Leben gerufenen Parallelwelten an jeden weitergeben, der willig ist, sie in sich aufzunehmen und weiterleben zu lassen. Oder eben – vernichten.
Manchmal ist es beängstigend, dass alles, was in meinem Kopf geschieht, damit automatisch zur Erinnerung wird – und was unterscheidet effektiv eine erfundene Erinnerung von einer realen? Nichts. In einem bestimmten Muster vebundene Synapsen, mehr ist es nicht. Das eine ist da wie das andere und in meinem Kopf gibt es nichts, was das eine davon abhält zum anderen zu werden.
Manchmal ist es beängstigend, zu wissen, dass es so etwas wie Wissen nicht gibt.
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Soundtrack zum Unwissen: IAMX – Missile/Spit It Out/President
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Chubby Pets Contest
Ja, das ist es, was mit unseren Moppelchen passieren kann, wenn man sie zu gern hat. :)
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Es gibt Dinge, die mich zum Weinen bringen könnten, wenn sie nicht so verdammt traurig wären.
Es gibt Erkenntnisse, die wären klug, wenn sie nicht so vollkommen sinnlos wären.
Es gibt Situationen, die wären eindeutig, wenn sie bloß nicht so kompliziert wären.
Es gibt Menschen, die wären unausstehlich, wenn man sie nicht lieben würde.
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Nein, es steckt nichts dahinter. Es ist mehr eine allgemeine Erkenntnis (eine sinnlose?), aus deprimierender Musik und ein wenig naturgegebener Melancholie entstanden.
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Die Katze fühlt sich seit Tagen verfolgt. Nicht effektiv, aber doch zumindest psychisch. Möglicherweise verfolgt sie sich selbst. Aber sie freut sich auf ihre neue Wohnung, wo sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer Matratze und ihrem Laptop in einem ansonsten vollkommen leeren Raum einschließen wird. Irgendwann wird man sie finden, tot, im von innen versperrten Zimmer ohne Spuren des Einbruchs, in ihrem Gesicht ein Ausdruck puren Entsetzens und mit ihrem eigenen Blut sind seltsame Zeichen an die Wand gemalt, die keiner deuten kann…
Die Katze macht mir Angst. o_O
Moppelmerksätze
Merke:
Reihenhäuser sind wie Legebatterien.