10 Dinge
 

10 (schlechte) Wege, gegen die Hitze anzukämpfen

Datum: 20.7.2007
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  1. Freibad (schlecht. Siehe hier)
  2. Dusche (schlecht. Muss mindestens einmal pro Stunde sein, Wasserverbrauch dementsprechend hoch, daher unökonomisch.)
  3. Eis essen (schlecht. Ungesund. Und wer sich ungesund ernährt, schwitzt auch mehr.)
  4. Kochen (schlecht. Lenkt zwar Geist und Körper ab, verwandelt letzteren aber wegen Dämpfen oft in einen menschlichen Niagarafall.)
  5. Arbeiten (schlecht. Erklärt sich von selbst)
  6. Denken (schlecht. Anstrengung lässt noch mehr schwitzen.)
  7. Surfen (schlecht. Der Computer heizt noch mehr auf.)
  8. Wandern (schlecht. Am Berg ist es zwar kühl, aber um erst einmal dorthin zu kommen, muss man mit dem Auto fahren. Heißes Auto = Mordinstrument.)
  9. Sonstiger Sport (schlecht. Gefahr eines Kreislaufkollaps ist in Relation zum erhofften Nutzen der körperlichen Betätigung zu hoch.)
  10. Sich der Hitze stellen und sonnenbaden (schlecht. Denn die unmittelbare Folge – Bräune – könnte als Solariumsbesuchsresultat gedeutet werden.)

Daher empfiehlt die Katze als einzigen Weg, der Hitze zu entkommen: Einkaufen! Denn Geschäfte sind klimatisiert…

Everyday Blog
 

Oh…. nein?

Datum: 18.7.2007
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Ich denke an Osterhasen aus Schokolade und Schneeballschlachten im Hochsommer. (Den Schneeball schlachten? So wie das Schwein? Das wäre tragisch!)

Vergleiche von Freibädern mit der Schaukochplatte in einem japanischen Restaurant, halb nackte Körper, bleich wie Garnelen, ausgestreckt und exponiert vor einem Koch, respektive aller Welt – schamloser Exhibitionismus oder Selbstgeißelung? Ein Sprung ins Wasser, erfrischende Kälte, die sportliche Entschuldigung für die – pardon – verschissene Zeit auf der Herdplatte der Selbstdarstellung. Eis essen, um das gute Gewissen wieder ein wenig zu verunreinigen.

Durst. Hitze. Und wie der Osterhase aus Schokolade zu einer Lache braunen Drecks zerschmilzt.

Wo bleibt das Gewitter? Zerstören, was schon zerstört ist. Eine Erlösung.

Moppelmerksätze
 

Moppelmerksatz #10

Datum: 15.7.2007
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In der Studifotze gibt es viele Menschen, die wie Heino aussehen.

Moppelmerksätze
 

Moppelmerksatz #9

Datum: 11.7.2007
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Wenn man einmal Blut geleckt hat, dann gibt es kein zurück mehr. In all seiner Grausamkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und dem Masochismus, dem man sich anheim wirft.

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PS: Die Katze hat festgestellt, dass ihre Acrylfarben noch nicht eingetrocknet sind. Und das ist ganz hervorragend. Oh ja.

Bücher
 

Eine Lebensgeschichte

Datum: 10.7.2007
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Lesestoff: Ein Mord den jeder begeht von Heimito von Doderer.

Kreise müssen sich schließen. Zumindest ist das der ideale Fall, der leider allzu selten eintritt. Wenn sich dieser Kreis endlich schließt, dann ist man wirklich und endlich offen für Neues – schade nur, wenn man nicht mehr dazu kommt, diese Offenheit zu nützen.

Andererseits – ist es nicht so etwas wie ein perfekter Abschluss, wenn es an dem Punkt zu Ende ist, auf den man fast ein Leben lang hingestrebt hat? Und würde der Umkehrschluss dann bedeuten, dass man nicht sterben kann, solange man diesen Punkt nicht erreicht hat?

Wahrscheinlich nicht, aber zumindest sind das Gedanken, die am Ende dieses Buches durchaus aufkommen können.

Im Grunde: Lebensgeschichten sind nicht so wirklich mein Ding (ein ganzes Leben ist so fürchterlich lang, und, sein wir uns einmal ehrlich – den Großteil der Zeit geschieht auch nichts wirklich Nerven kitzelndes, oder?)

Ok, ok, ich gebe zu, abgekürzt im Buchform, zwangsläufig, trotzdem gibt es Dinge, die sind einem im Grunde egal. Oder mir egal, um nicht allzu präpotent in meiner Meinungskundgabe zu wirken. Die Geschichte, deren Hintergedanke mir eigentlich gefällt, zumal schon ein Hintergedanke vorhanden ist, was prinzipiell ein gutes Zeichen ist, ist allerdings kein, wie sie uns selbst sagen will, Kreis, sondern – unschön! – eher eine deformierte Ellipse; ein Ei, kurz gesagt.

Alles schließt zwar am Ende wunderbar zusammen, aber die Erzählung hat durchaus einen Zenit, die Spitze des Eibergs, sozusagen, an dem sich die Ereignisse drängen, die Spannung steigt, das Lesen reizt. Seitlich dieser Spitze entsteht jedoch ein Gefälle, von dem aus man langsam über die große Wölbung des Eis dahintrottet, ohne Aussicht auf einen verheißenden Gipfel, denn es folgt Wölbung auf Wölbung auf Wölbung…

Nicht, dass ich hier etwas schlecht machen wollen würde – ich meine, Doderer, hallo, jeder meiner Prefessoren würde mich dafür lynchen – es ist nur… ein Ei. Und eine Lebensgeschichte. Eiförmig.

10 Dinge
 

10 Dinge und 10 Un-Dinge

Datum: 9.7.2007
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10 Dinge, die die Katze heute getan hat:

  1. Die Künstlerin in sich entdeckt
  2. Mit diversen öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren (Senftaxi, Bus, Zug, Mamataxi, U-Bahn)
  3. Die Desillusionierung als fixen Bestandteil ihres Lebens akzeptiert
  4. Einen Kampf mit einer Spinne ausgefochten (Spinne: *hockt da* – Die Katze: *wah!* – Spinne: *hockt da* – Die Katze: *wegschleich* – Spinne: *hockt da* – Die Katze: Sieg! *brüll* – Spinne: *hockt da*)
  5. Geduscht (große Leistung!)
  6. Zu viel Kaffee und Eistee getrunken, um jemals wieder schlafen zu können
  7. Gemoppelt
  8. Beschlossen, Erdnussbutter und Schoko-Haselnusscreme zukaufen (oder darf man Nutella sagen, wenn man eigentlich ein billigeres Klon ausm Plastikbecher meint?)
  9. Einen auf Frau Dr. Moppel-Sommer gemacht
  10. Die Künstlerin in sich wieder verloren

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10 Dinge, die die Katze verabsäumt hat, heute zu tun:

  1. Erdnussbutter und Schoko-Haselnusscreme kaufen
  2. Sich künstlerisch betätigen
  3. Unmoppeln
  4. Etwas Geistreiches sagen Schrägstrich tun
  5. Den nach dem Duschen mit Haaren verstopften Abfluss der Dusche reinigen (Katzenhaare sind ja auch eklig. Außer an Katze, natürlich.)
  6. Chaos entfernen, bzw reformuliert: Ordnung schaffen (siehe dazu Moppelmerksatz #8)
  7. Spinne töten oder zumindest aus dem Fenster werfen und hoffen, sie möge doch bitteschön von einem Auto überfahren werden
  8. Mit der Straßenbahn fahren
  9. Desillusionierung überwinden
  10. Errrrr… well… in Ermangelung eines besseren zehnten Punktes: Ficken.

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Oh, und eins noch als Nachtrag zu Liste #1, sozusagen, aber trotzdem separat, weil elf Gründe, das geht ja gleich einmal gar nicht…

  • Den sinnlosesten Blog-Entry aller Zeiten geschrieben. Yay!
Moppelmerksätze
 

Moppelmerksatz #8

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Ordnung ist etwas für Amateure!

Moppelmerksätze
 

Moppelmerksatz #7

Datum: 7.7.2007
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Die Santa Compaña ist ein nächtlicher Zug ruheloser Seelen, der in der galicisch-asturischen Mythologie eine wichtige Rolle spielt.

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*hust* Ok, ich gebs zu, das war aus der Wiki geklaut. Aber ich fühl mich grad echt nicht in der Lage, etwas Kluges irgendetwas von mir zu geben, das nicht mit Elizabeth und Mr Darcy zu tun hat… oO

10 Dinge
 

10 Möbelstücke von Ikea, die meine Wohnung zieren

Datum: 6.7.2007
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  1. Bjursta (oh ja!)
  2. Sixten (aber nur zwei)
  3. Nominell (zum durchdrehen!)
  4. Beddinge (bald!)
  5. Expedit (hoffentlich bald!)
  6. Fredrik (wie das Huhn!)
  7. Pällbo (praktisch!)
  8. Toftbo (flauschig!)
  9. Signe (nicht sehr signifikant)
  10. Lack (in verschiedensten Versionen!)

PS: Mist, Frederick war eine Maus

Everyday Blog
 

Zetterlwirtschaft

Datum: 4.7.2007
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Post-its machen Spaß. Sehr sogar.

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