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Oberflächlich beschädigt.

Datum: 16.4.2008

Möglicherweise gründe ich ein T-Shirt-Imperium und wandere aus. Oder auch in umgekehrter Reihenfolge, man kann ja nie wissen.

Abgesehen davon wurde mir wieder einmal die erschreckende Belanglosigkeit des eigenen Lebens bewusst. Warten wir auf etwas, das nie eintrifft; begegnen wir Menschen, die wir nie wieder sehen; wundern wir uns über Dinge, die wir im nächsten Augenblick wieder vergessen. Leben wir etwas, das nichts weiter als ein Wimpernschlag in der Geschichte ist – denn, seien wir einmal ehrlich, wer von uns wird schon ein Napoleon oder ein Picasso und bleibt in den Köpfen der Menschen unsterblich?

Wenn wir uns einmal von der Befangenheit losmachen können und uns selbst eingestehen, wie unerheblich unsere Existenz für den Lauf der Zeit eigentlich ist, dann verlieren wir vielleicht den romantischen Irrglauben an das große Ganze, aber wir gewinnen die Freiheit, alles zu tun.

Resigniert? Mag sein. Aber zumindest nicht verklärt.

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