Link it, baby!
Nichts für schwache Nerven:
Beim ziellosen Wandern durch die Straßen…
PS: War besessen von der Idee, eine Münze zu finden. Blieb unbefriedigt, leider.
Warum denkt man eigentlich nie über Dinge nach, die einem selbstverständlich vorkommen, obwohl sie das bei näherer Betrachtung eigentlich gar nicht (mehr) sind?
Merke:
Irgendwann ist jeder Traum zu Ende, und das einzige was davon zurückbleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack von etwas, das nie so richtig passiert ist.
In diesem Fall hilft nur: Zähne putzen!
Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring! Spring!
Merke:
Hat die Katze große Pupillen, dann sitzt sie entweder im Dunkeln, oder sie hat Gras geraucht.
Ich räume auf. Teller, Tassen, Besteck, das Übliche eben, ab damit in den Geschirrspüler. Dann das Spülmittel dazu, in Pulverform, weil diese Tabs sind ja viel zu teuer. (Außerdem schlecht für das Gerät, angeblich, aber ich nehm das gern als Vorwand – man will ja nicht geizig wirken, sondern ökonomisch…) Dann noch schnell auf’s grüne Knöpfchen drücken und schon brummt es munter los – ein Geräusch, das mir sagen will: Alles ist gut!
Fast erleichtert lasse ich mich auf meinen Schreibtischsessel fallen – der Laptop ist noch an, sehr gut, denke ich, man kann ja nie wissen, und tatsächlich hat mich jemand so gern, dass er mir eine Mail schickt. Ach, die Freude! Ich versinke in den schönen Worten, gedankenverloren, kaue an meinen Fingernägeln herum, weil ich eben so gedankenverloren bin, und da tut man solche Sachen nun einmal, andere spielen vielleicht mit ihren Haaren oder bohren in der Nase, oder was auch immer. Oder rauchen. Rauchen ist sowieso immer eine wunderbare Möglichkeit, die Finger und den Mund beschäftigt zu halten, aber, im Grunde genommen, Nägelkauen auch. Das ist es jedenfalls, was ich gerade mache.
Aber plötzlich durchzuckt mich ein Gedanke – befinden sich an meinen Fingern womöglich noch Spülmittelreste? Habe ich sie eben unbeabsichtigt gegessen? Und die wichtigste aller Fragen: Werde ich sterben?
Es gibt Dinge, von denen man erst im Nachhinein merkt, dass man sie eigentlich gar nicht wissen wollte.
Ist es besser, einer schönen Illusion nachzuhängen, als die bittere Wahrheit kennen zu lernen, selbst wenn sie einem hilft, das Vergangene da zu lassen, wo es eigentlich hingehört – in weit zurückliegende Zeiten nämlich?
Manchmal ist es nichts als ein Gedanke, an den du dich klammerst, an dem du festhältst wie an der letzten Faser einer Realität, die schlüpfrig ist wie Wasser, das dir durch die Finger gleitet. Und dieser eine Gedanke ist es, der dich gleichzeitig in die tiefsten Tiefen und in luftige Höhen reißt, so weit, so entgegengesetzt, dass du die Spannung nicht mehr aushältst und dich an einen Ort flüchten musst, in dem beides nicht existiert, an dem nichts mehr existiert, nicht einmal die melodramatische Finsternis, die solche Metaphern zu gerne definiert. Um nicht von diesem einen Gedanken verrückt zu werden flüchtest du in die vollkommene Leere.
Es gibt Dinge, die tun weh, und solche, die noch mehr weh tun. Und alles dazwischen, das ist die Zeit, in der man so tun kann, als hätte man vielleicht so etwas ähnliches wie ein Leben.