Everyday Blog
 

Missing You

Datum: 29.6.2008

Mein “Tod in Venedig” ist verschwunden. Falls ich ihn also irgend jemandem geborgt haben sollte, der das hier – wie es der Zufall so will – gerade liest, bitte ich höflichst um Kontaktaufnahme. Nur, damit ich weiß, ob es ihm gut geht. Dem Tod. Wir stehen uns sehr nahe.

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Update zu “Miau?”

Datum: 28.6.2008

Katze lässt sich nicht lange genug festhalten, um Schnurrhaare zu zählen.

Plan, ein Foto zu machen und da zu zählen, scheiterte an mieser Auflösung der Handycam. Und der Tatsache, dass die Katze auch zwecks Foto nicht stillhalten wollte.

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Miau?

Datum: 27.6.2008

Okay, folgendes: Ich habe eben gelesen, eine Katze hätte pro Seite insgesamt 24 Schnurrhaare, die in vier Reihen angeordnet sind. Die oberen beiden Reihen sind unabhängig von den beiden unteren beweglich.

Die Katze, also, die andere, kleine, haarige, mit den vier Pfoten und dem unersättlichen Hunger auf Farne und Kabel, hat nicht lange genug still gehalten, als dass ich hätte nachzählen können. Bei Gelegenheit werde ich es aber wieder versuchen. Und wieder… und wieder. Obwohl ich den leisen Verdacht habe, dass ich dabei nie zu einem Ergebnis kommen werde, aber was soll’s. Jeder Mensch braucht ein Hobby.

Faszinierend. Trotz allem…

Bücher
 

Überflieger

Datum:

Man braucht wahrscheinlich einen gewissen Zynismus, generell einerseits, um das Leben einigermaßen unbeschadet zu ertragen, und andererseits, wenn man Bücher von Nick Hornby liest. Beides zusammen kommt in diesem Buch zur Anwendung.

Lesestoff: A Long Way Down von Nick Hornby

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Bücher
 

Die Fische und die Enten – das Finale

Datum: 23.6.2008

Was passiert eigentlich mit den Enten im Winter, wenn der See zufriert und alles? Ich meine, mit den Fischen, das ist klar, sie frieren ein, so im Wasser, mitten unter dem Schwimmen quasi, und so bleiben sie den ganzen Winter. Aber weil ihre Poren offen sind, und über die Algen, die ja auch eingefroren sind, nehmen sie ihre Nahrung auf. Völlig logisch, meiner Meinung nach.

Aber was ist mit den Enten?

Ich wünschte, das wäre auf meinem Mist gewachsen, das wünschte ich wirklich. Ist es aber nicht, Tatsache.

Lesestoff: The Catcher in the Rye von J. D. Salinger.

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Ohne Titel.

Datum: 22.6.2008

Die Fische und die Enten.

Moppelmerksätze
 

Moppelmerksatz #22

Datum: 20.6.2008

Merke:

Alles hat ein Ende. Auch wenn man es oft nicht sieht.

Ausnahme: hier.

Im Grunde bedeutet das, man kann nie wissen, ob etwas nun ein Ende hat oder nicht. Sterben Hoffnungen irgendwann?

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Ngh!

Datum: 19.6.2008

Ich kämpfe mit dem neuen Layout…

Status: zielloser Hass auf HTML/CSS/PHP/Farbschemen;

-.-

Nachtrag: Tod und Hass dem Firebug, der mit dem verfluchten Firefox 3 noch nicht kompatibel ist! Gaaaaaah!

Kreative Ergüsse
 

Ruhe

Datum: 18.6.2008

Irgendwie wäre es doch gut, wenn ich jetzt einfach dazu schweigen würde…

Aber man fragt sich doch immer, was man verpasst, oder? Und manchmal, manchmal hätte man dabei wirklich viel zu gewinnen gehabt, aber doch so viel mehr zu verlieren. Also bleiben wir von vornherein auf der sicheren Seite des Schweigens. Stille Wasser sind tief, heißt es doch.

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Bücher
 

Harte Schicksale

Datum: 17.6.2008

Okay, okay, ich geb zu, die Titelanspielung war mehr als kläglich. Sorry.

Lesestoff: Kismet von Jakob Arjouni.

Dass dieses Buch nicht unbedingt mit meiner Lesetradition der sanft melancholischen, gleichzeitig traurig-subversiven Klassiker mit vorliebsmäßig offenen Enden einhergeht, war mir schon nach den ersten zehn Seiten klar, in denen zwei Männer mit starken Körperausdünstungen und schweren Waffen in einem Schrank sitze und in weiterer Folge zwei Schutzgelderpresser erschießen.

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