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Die Gretchenfrage

Datum: 24.7.2008

“Und wann hast du zuletzt mit Gott gesprochen?”

Dummerweise habe ich den außergewöhnlichen Augenblick verpasst, in dem heute Morgen die Zeugen Jehovas an unserer Tür läuteten. Denkwürdig, äußerst denkwürdig. Allein schon deswegen, weil unsere Wohngegend sich eigentlich fest in Händen der “Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage” befindet. Ein Bekannter auf dem Weg zu uns war einmal sehr irritiert, als zwei hübsche Blondinen lächelnd auf ihn zu kamen und ihn fragten, wann er denn zum letzten Mal in der Bibel gelesen hätte. Sexy, muss schon sagen. Vielleicht sollte man den Zeugen Jehovas auch einmal diesbezügliche Reformen vorschlagen, denn, mal ehrlich, vor die Wahl gestellt, wer würde schon die beiden ältlichen Betschwestern mit dem Bösen Blick™ den bibelfesten Augenweiden vorziehen?

Trotzdem: letztens mal mit Gott gesprochen?

iGod

Groovy, sag ich nur…

Kreative Ergüsse
 

Ein poetisches Experiment

Datum: 21.7.2008
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Eine eigene Interpretation Gedichts “Entfremdung” von Ingeborg Bachmann. Man verzeihe mir die Schändung…

Die kursiven Zeilen sind aus dem Original übernommen. Wer mehr über das Gedicht erfahren will, der möge sich von hier ausgehend darüber informieren.

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Bücher
 

3x Bücher

Datum: 14.7.2008

Erstens, bin ich wohl der blödeste Mensch aller Zeiten: Der Tod in Venedig wurde wieder aufgefunden. Und zwar – haha – zwischen Maugham und Mankell, statt zwischen Mankell und Márai, wo er hingehört hätte.

Zweitens, diese Postkarte, die ich heute auf PostSecret entdeckt habe, ist einfach herzeigenswert… ;)

Drittens, mit der “Blendung” von Elias Canetti habe ich wohl das am meisten von Misogynie geprägte Buch meines Lebens gelesen. Diese Tatsache ist allein deswegen schon interessant, weil der notorische Fremdgänger Canetti fast jedem seiner Werke die Widmung “Für Veza” – seine Frau – hinzusetzte. (Die, nebenbei bemerkt, zu Gunsten billiger Auftragsarbeiten, die nötig wurden, um das Paar finanziell über Wasser zu halten, und wofür herzugeben sich ihr Mann wiegerte, ihre eigene schriftstellerische Tätigkeit, obwohl vielversprechend, vernachlässigen musste.) Die nicht abzusprechende hohe Qualität des Romans – Canetti erhielt dafür den Literaturnobelpreis – will ich damit natürlich nicht schmälern. Frauenfeindlich ist er trotzdem.

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…und hoffen, dass man überlebt.

Datum: 13.7.2008

Vielschichtig, hintergründig, tiefsinnig – das sind alles nur Vokabeln, die dir sagen wollen: “Eigentlich ist alles ganz anders gemeint, als es hier steht.”

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Update #2 zu “Miau?”

Datum: 9.7.2008

Nach Miau? und dem Entsprechenden Update, hier das Resultat meiner Untersuchungen:

Es könnte durchaus sein, dass die Katze 24 Schnurrhaare hat. Oder entsprechend viele schwarze Punkte, aus denen Schnurrhaare wachsen, was weiß ich.

Ich hab’s überprüft, während die Katze geschlafen hat, aber zählen fällt mir ziemlich schwer, meine Augen geraten dabei immer durcheinander und ich weiß nicht, was ich schon mitgerechnet habe und was nicht. Jedenfalls bewegt die die Behauptung, eine Katze hätte 24 Schnurrhaare durchaus im Bereich des Möglichen – vier Reihen sind es mal bestimmt. Was die Beweglichkeit angeht bedarf das wahrscheinlich noch genauerer Beobachtung…

Moppelmerksätze
 

Moppelmerksatz #23

Datum: 8.7.2008

Merke:

Die Gegenwart ist jene unendliche Winzigkeit in der Zeit, die die Enttäuschung von der Hoffnung trennt.

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Ventilatoren an die Macht!

Datum: 3.7.2008

Es ist zu heiß und ich bin zu gelangweilt, um etwas Sinnvolles zu sagen zu haben. Deswegen nur ein paar Worte:

  • Dosencola!
  • Melodramatik!
  • Mosquitos!
  • Krimkrieg!
  • Psychose!
  • Rockzipfel!
  • Delirium!
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